Dunkelfelddiagnostik

Bei der Dunkelfeldmikroskopie wird ein Objektträger seitlich stark belichtet, so dass die gewöhnlichen Lichtstrahlen nicht in das Objektiv des Mikroskops eindringen können. Das Gesichtsfeld erscheint dunkel und nur die vom Objekt gebeugten Lichtstrahlen erzeugen ein Bild.

Das Präparat erscheint „hell auf dunklem Grund“. Vergleichbar ist diese Darstellung mit der eines Diaprojektors: Im Lichtstrahl der Diapräsentation sind viele Staubpartikel zu erkennen, die unter normalen Lichtverhältnissen nicht zu sehen wären. Besondere Bedeutung hat die Beobachtung des vitalen, also lebenden Blutes, da sehr kleine Strukturen sichtbar werden, die bei Anwendung des konventionellen „Hellfeld“-Mikroskops nicht zu erkennen sind.

Ziel der Diagnose

Ziel der Diagnose ist es, die Anzahl und den Wachstumsgrad der Mikroorganismen im Blut festzustellen, aber darüber hinaus auch den Zustand einzelner Organe, Organsysteme und Körperregionen zu erkennen. Dadurch ergibt sich sehr häufig ein Erkennen von Krankheiten, lange bevor diese ausbrechen und zu Beschwerden führen. Auch der Verlauf einer angewandten Therapie ist somit gut zu beurteilen.

Anwendung / Therapie- / Diagnosemöglichkeiten

Die Untersuchung mittels Dunkelfeldmikroskop erfolgt durch einen Tropfen Blut, der aus dem Kapillargebiet entnommen wird, d. h. aus der Fingerbeere oder dem Ohrläppchen. Auf einem Objektträger wird in verschiedenen Vergrößerungen nun die Zusammensetzung genauer bestimmt. Sowohl die Mikroorganismen als auch spezifische Erscheinungsformen körperlicher Symptome können in bis zu 1.200-facher Vergrößerung dargestellt werden.


Traditionelle Harndiagnostik


Die Beschaffenheit des Harns wurde seit Beginn der Geschichte der Medizin mehr oder weniger zur Beurteilung des Gesundheitszustandes und zur Krankheitsdiagnose herangezogen. Entsprechend der traditionellen Humoral- und Säftelehre lernen Sie die individuellen Zustände einer falschen oder richtigen Säftemischung aus dem Harn zu erkennen und  zu beurteilen. Bereits Hippokrates gibt genaue Beschreibungen des Harns bei vielen Erkrankungen und bezeichnet ihn als “die Seihe des Blutes”.

Die “Traditionelle Harndiagnostik” stellt ähnlich der chinesischen Akupunktur, der Homöopathie oder der Augendiagnose, eine eigenständige, in sich geschlossene Lehre dar.  Diese Urinuntersuchung ermöglicht einen groben Überblick über die Funktion von Herz-Kreislauf-System, Nieren, Galle, Bauchspeicheldrüse, Leber und Zustand der Darmschleimhaut. So kann man z.B. im Urin eine Herz-Kreislaufschwäche erkennen.

Die aussagekräftige Ganzheitsdiagnose der Harndiagnostik liefert eine Vielzahl relevanter Parameter und Informationen, die Sie äußerst gut in ein naturheilkundliches Therapiekonzept umsetzen können.

Anwendungsmöglichkeiten:


– Überblick über Herz-Kreislauf-System, Nieren, Galle, Bauchspeicheldrüse, Leber und Darmschleimhaut 
– Kontrolle des Therapieverlaufs (unabhängig von den subjektiven Aussagen des Patienten) 
– Überprüfung der Effizienz verordneter Medikamente 
– Individuelle Stoffwechselsituation